Bärbels kunterbunte Welt

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Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Geschichten

Der Zeitsprung-eine Geschichte aus dem Kreativschreibkurs

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Heute entstand bei meinem Schreibtermin die folgende, kleine Geschichte. 15 Minuten Zeit hatten wir dazu, aus bestimmten Wörtern und Gedanken, die vorher unter dem Titel “Verirrungen und Verwirrungen” erarbeitet wurden, eine Geschichte zu erfinden. Aus den Wörtern des vorhergehenden Brainstormings hat der Nachbar 5 Wörter anzukreuzen gehabt und diese mussten in die Geschichte eingearbeitet werden.
 
Überschrift? Wird unten diskutiert...
 
Mein größter Wunsch hat sich erfüllt. Der Museumsdirektor ließ mich im Archiv in den Kellergewölben in alten Tagebüchern und Poesie-Alben schmökern.
Ich interessiere mich sehr für die Gedanken und Gefühle der Altvorderen. Vielfach erlebe ich die gleichen oder ähnliche Emotionen und Gedankengänge. Das ist doch ein Kuriosum, oder? Kommen auf einmal Gefühle und Gedanken, die meine (bereits verstorbenen) Mitmenschen dachten, fühlten, erlebten auch in mir vor. Und das, obwohl jeder einzigartig ist. Ein philosophisches Spiel- und Gedankenfeld.
 
In einem Poesiealbum finde ich auch mehrere Scherenschnitte. Meist sind es Darstellungen von Damen in weiten Röcken, die sich auf einer Chaiselongue räkelten oder sich auf so idyllischen Gartenstühlchen niedergelassen hatten. Vor ihnen ein Bistrotischchen mit einem Kaffee-Service-Set, über ihnen eine Art Veranda/Sichtschutz oder ein Sonnenschirm. Neben ihnen ein Hund, meist ein Windhund.
 
Plötzlich meine ich ein Getuschel zu vernehmen. Wo kommt das nur her? Mein Blick wird magisch in das Bild des Gartenidylls mit dem Barsoi (Windhund-Sorte) gezogen. Nicht nur mein Blick, nein, auch meine ganze Gestalt. Ich sitze auf dem kleinen, herrlichen Gartenstuhl, neben der Dame mit dem langen ausgestellten Kleid. Ich nippe am Goldrand der zierlichen Porzellantasse, nehme mir ein Gebäckstück aus der Etagere und meine linke Hand streicht über das sonnenwarme, seidenglatte Fell des riesigen Hundes.
Plötzlich laufen hinter der malerisch dasitzenden Dame meine Schwiegereltern lang.
In meinem Hals bildet sich ein Knoten. Ich kann kaum die Reste des zerkauten Gebäckstückes mehr runterbringen. In meiner Brust und in meinem Hals wird es eng, sehr eng. Panik beschleicht mich, ach was, überfällt mich geradezu!
 
Wie komme ich wieder aus dieser Szene?
 
Überschrift? Welche erscheint passend? Welche fällt euch dafür ein? Der Zeitensprung...Parallelwelten...Irrungen und Wirrungen...
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Bärbel 08.02.2011, 20.24 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Wie werd´ich Millionär (satirisch-kreativ)

Wer machte sich noch nie Gedanken, was er mit einer erworbenen Million so anstellen würde: zum Beispiel die Anschaffung einer Luxusvilla, eines prachtvollen Autos mit so viel PS unter der Haube, dass man lässig schon mit Flugschein chauffieren könnte. Das geistige Zungerausstrecken mit gleichzeitiger mündlicher Kündigung dem verhassten Chef gegenüber. Dergleichen Gedankenspiele geben einem schon tolle Gefühle, verhelfen einem in verfahrenen Situationen, sich zumindest geistig Entlastung zu verschaffen, aber wie werde ich nun zum Millionär?

Naja, der Name sagt es ja schon: "Wie werde ich Millionär?"-die gleichnamige Sendung könnte mir dazu fast die benötigte Million verschaffen, ja, wenn....ich auch als Kandidat zugelassen würde, ich auch in einer Fragerunde als der potentielle Kandidat zum Zuge käme und ich auch noch mindestens über die ersten Fragen zu 10000 Euro hinauskäme. Was aber, wenn nicht?

Ja, dann bleibt mir jetzt nur noch, mir andere Lösungen einfallen zu lassen. Überdenke ich mal meine Verwandtschaft, hat doch Kurtchen aus meinem Segelverein "Schipper-auf" doch letztens seine Erbtante beerdigt. Sie hinterließ ihm in verschiedenen Vermögensanlageformen doch glatt über 500.000,-- Euro. Was, das ist keine Million, sagen Sie? Dochdoch, oder rechnen Sie nicht mehr um in die alte gute "Deutsche Mark"?? Also Kurtchen tat es und ich auch. Der Neid war ihm gewiss.

Aber: ich habe weder Tante noch Onkel, geschweige denn Erb-... Nun bleibt mir noch, meine Paten zu durchforsten. Elisabeth ist gerade Anfang 40 und Emil zwar schon 65, aber "nur" Landschaftsgärtner, sicher überlässt er mir Millionen, ja sicher, seine Samensammlung von Studentenblumen aus aller Welt, zumindest von dort, wo sie wachsen.

Mensch Meier, also wurde ich in Erbangelegenheiten zumindest nicht fündig. Ob ich mich vielleicht doch ehrenamtlich als Helferin im Pflegeheim anbiete, aber wie die wohl gucken werden, wenn ich sage, dass ich nur mit den reichen Onkeln und Tanten im Rollstuhl ausfahren will? Oder ich setze mich in Cafés und spreche alte Damen oder Herren an, hmmm, auch nicht gut. Ob da gleich Erbschleicherei gewittert wird?

Also gehe ich putzen, in Haushalte vornehmlich mit alten Menschen. Aber: die werden sicher auch Verwandte haben, die zwar keine Lust zum Putzen, aber doch durchaus Lust zum Erben haben.

Nunja, also fielen mir doch solche bösen Dinge noch ein wie Raubüberfall einer Bank oder Sparkasse. Nun lehne ich aber Gewalt ab und auch meine Erziehung heißt solche Raubüberfälle nicht für gut und die Moral von der Geschicht: neinnein, das macht man nicht!

Was bleibt mir also außer Träumereien, ich muss jetzt fast passen. Ich tröste mich mit der aktuellen Finanzkrise, welche Euro- oder auch DM-Millionäre sich wohl jetzt alle in den Popo beißen werden. Der Franz zumindest aus meinem Büro erzählte von der Misere seines potentiellen Erb-Onkels, der nun nur noch wenig an Euro, dafür umso mehr an Frust gerade vererben könnte. Und wenn er dennoch trotzdem noch die Million erben könnte, der Franz, er schon Angst davor habe, dass das Geld durch eine Inflation "aufgefressen" würde.

Ginge das nicht allen so? Und was, wenn dann ein Umtausch käme, alle würden nur ihre Euros bis zur Höhe von 20.000,-- neuen Euros tauschen können. So was gab es schonmal in Deutschland. Meine Furcht wächst: bittebitte, lieber Gott, liebe universale Mächte, lass mich keine Million erben. Ich habe Angst, ich tät sie wieder verlieren.

Ich wende mich meinem Sohn wieder zu. Was sehe ich da, habe ich doch gerade durch seinen Würfelzug und seiner Spielfigur auf meiner Park- (oder ist es die Schlossstraße?) eine Million durch meine aufgestellten Hotels darauf gewonnen. Drum merke wohl:

Magst du werden Millionär,
dann spiele doch viel mehr,
vor allem dann Monopoly,
verlieren solltest du nur nie.

© Bärbel Giessmann

Bärbel 19.01.2010, 08.33 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Wortwörtlich: Etwas ausgefressen haben

Etwas ausgefressen haben----

ohja, so etwas habe ich. Meine Eltern waren seltenst mal beide zur selben Zeit außer Haus, sprich: ich war seltenst allein und ohne Aufsicht. Musste ich auch nicht haben, Aufsicht, war ich doch durch Schläge ein gut trainiertes angepasstes Kind.

Nun duftete es gar verführerisch aus der Küche. Ich folgte dem Geruch und sah----einen Rosinenkuchen. Bah, so einen Kuchen von meiner Mutter liebte ich so gar nicht, verwendete sie doch immer beim Backen außer den Rosinen auch noch das olle Citronat und Orangeat-Zeugs. Schüttel. Sonntags aß ich dann den Kuchen, darf aber das Citronat eigentlich nicht entfernen. Also ess ich den Kuchen fast nie mit. Nur, wenn Vater auf Arbeit oder außer Haus ist, erlaubt Mutter mir, dass ich das Citronat "rauspolcke"!

Hm, da kullert gerade vom Kuchen aus dem Teig eine Rosine. Was die wohl in Bewegung gesetzt hat? Schwupps, ist sie verschwunden in meinem 9-jährigen Kindermund.

Nun bekomme ich einen Jieper auf die süßen, braunen, verschrumpelten und in Rum eingelegten kleinen Weintrauben. Durchs Einlegen sind die Rosinentrauben wieder etwas gewachsen. Natürlich nicht auf ihre ursprüngliche Weintraubengröße, dafür aber lecker alkoholisiert! Aber Mutter lehrte mich ja Sonntags am Kaffeetisch, dass ich Kuchen mit Alkohol sehr wohl essen dürfe, da durch das Backen der Alkohol sich in Luft auflöse!

Nasch, schon kratze ich eine neue Rosine, die diesmal nicht so einfach freiwillig aus dem Kuchenteig rollt, aus Selbigem heraus.

Und noch eine :kicher:

Und noch eine...

Die Zeit vergeht, über mir tickt die Küchenuhr vor sich hin, ziemlich laut. So langsam mischt sich mein Herzschlag mit dem Ticken der Uhr und es macht ticktack-wumwum-auweh-tick-tack-wumwum-auweia-ticktack-wumwum-bald-ticktack-wumwum-kommen-ticktack-wumwum-die Eltern-ticktack-wumwum-zurück

Und schon krault mein Fingernagel des Zeigefingers wieder im Kuchenteil nach der (wievielten) nächsten Rosine.

Mittlerweile gleicht der Kuchen einem Maulwurfshügel, den man sich von innen anschaut, um zu sehen, wo der Maulwurf seine Wurf- und seine Speisehöhlen angelegt hat. Nur hat mein Maulwurf seine Speisehöhlen gerade von ihren Vorräten befreit, Er scheint diese vertrockneten Weintrauben genauso zu lieben wie ich.

Meine Eltern werden mich dafür nicht lieben und statt Maulwurfshügel werde ich Sterne nach den Katzenköpfen meines Vaters sehen.

Nun war fast alles schon egal. Ich angelte weiter in den Tiefen des Teiges. Katzenköpfe für so wenig Rosinen erschien mir nicht so erstrebenswert. Ich hatte schon damals gute Beziehungen zu dem Motto: entweder oder. Entweder mach´ich es gar nicht oder richtig!!!

Also, richtig geraten, ich machte weiter.

Der Maulwurfshügel bekam einen Zwillingsbruder. Den Drillingsbruder als Hügel konnte man nicht sehen, der befand sich unsichtbar in meinem Magen.

Aber der Citronat-Hügel wuchs. Ich teilte sorgfältig in Farben auf (auch heute mache ich exzessive Mülltrennung!): rot-gelb-grün und orangegelb.

Auf einmal höre ich den Schlüssel im Schloss in der Haustür. Knarz, er dreht sich rum, zeitgleich mit meinem Magen. Kehrtwendung marsch, fast hätte sich der unsichtbare Rosinenhügel zu seinen Zwillings-, Drillings- Mehrfachbrüdern ergeben.

Aber mein Motto lautete auch noch: was ich mal habe, habe ich!

Schnell benutzte ich die zweite Küchentür, die nicht zum Flur in Richtung Haustür und Eltern führte, sondern ins Wohnzimmer. Dort tat ich so, als studierte ich die Fernsehzeitung nach einem netten Nachmittagskaffeezeiten-Film.

Mutter ging in die Küche, Vater ging in die Küche. Ich sah Vater schon durch die Zweittür ins Wohnzimmer stürmen. Aber noch passierte nichts.

Auf einmal ein Aufschrei: "Bärbel!" Dann wandte Mutter sich laut schreiend an Vater "Kiek mal, wat dat Jör ausjefressen hat!"

Weil das so passte, lachte und wieherte mein Vater los "Ausjefressen hat se wat, im wahrsten Sinne det Wortes!" Dann lachten Beide und mir blieben die Katzenköppe erspart!

Bärbel 15.10.2009, 12.57 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Gefangen

Beklemmung steigt hoch, irrsinniges Herzklopfen. Angst. Angst, die mich nicht weglaufen lässt, sondern lähmt.

Meine Augen , hätte ich einen Spiegel und könnte ich sehen, scheinen schrecklich schreckhaft geweitet. Sie versuchen, in der Dunkelheit irgendetwas zu erkennen. Schemen, Schatten. Oder doch lieber nicht?

Schauder, ein Schauder überm Rücken, Gänsehaut, aber kalte. Gruselkalt. Bitte Mama, weck mich, lass es nur einen Gruseltraum sein, bitte!

Mhmmmmh, keiner weckt mich, Schreck lass nach. Alles echt.

Ich stehe im Dustern im Keller unserer achtstöckigen Wohnanlage.

Am Anfang alles in Ordnung.

Ich bringe mein Fahrrad wie immer am Ende des Spieltages in den Keller. Schließe die Stahltür auf, grabbele rechts um den Türrahmen rum nach dem Lichtschalter, klick. Dann befestige ich die Stahltür und schiebe ganz weit nach hinten zu unserem Keller, erst rechts rum, 20 Schritte laufen, dann links rum, 30 Schritte laufen. Sackgasse, Holztür, Schloss, Schlüssel, aufgemacht, reingeschoben und--- plumps, höre ich die Kellertür ins Schloss fallen, zweimal rumgedreht, eingeschlossen.

Hallo, was war denn das für ein Scherzkeks? Aber wenigstens hat er das Licht angelassen. Dummdödel, dieser, bestimmt der Junge aus dem 6. Stock, dessen Schwester in meine Parallelklasse geht, wir mögen uns nicht.

Naja, noch schnell den Reifen aufgepumpt.

Wutsch, jetzt ist das Licht aus...

Grusel...warum jetzt? Die Tür vorne wurde doch abgeschlossen?

Klatsch, die Verbindungstür zum Nachbarhaus fällt ins Schloss. Diese ist ganz in der Nähe bei mir...vielleicht 10 Schritte geradeaus und 15 linksherum.

Da muss jemand diese leise geöffnet haben und dann auch rechts rum nach diesem Lichtschalter gegrabbelt haben. Und das Licht ausgemacht haben.

Auweia, die Tür hörte ich ja ins Schloss fallen, steht jetzt da jemand auf meiner Seite des Kellers oder lauert er hinter der Tür, wartet, bis ich da bin , um den Lichtschalter zu betätigen? Stößt dann die Tür auf, um mich zu erschrecken? Nur um mir einen Schrecken einzujagen? Warum, warum?

Oder lauert er und horcht darauf, ob ich mich auf den Weg zum Lichtschalter mache?

Oder schleicht jemand sich langsam an mich ran? Das würde dann bedeuten, dass er wüsste, wo ich bin. Er müsste mich vorher gesehen haben.

Warum?

Will mich da einer meucheln? Weg, weg mit dem Gedanken! Was will er aber? Warum so ein Scheiß-Spiel!?

Spiel, nur ein Spiel: ich gestatte mir ein erleichtertes Auf- und Ausatmen, aber nur kurz, denn gleich greift die Angst mir wieder in den Nacken.

Hallo, kann mal Jemand in den Keller kommen? Vorne die Stahltür aufschließen und Licht anmachen?

Bittebitte.. Mein Herz pocht, mein Herz hofft.

Ein Kloß bildet sich im Hals. Nur nicht heulen, dann hört mich dieser Jemand, der, der das "Spiel" spielt. Und ich höre durchs Heulen nichts mehr. Aller Sinne bearubt. Beim Heulen kann ich auch nichts riechen. Riechen, ob sich mir einer nähert, der vielleicht stinkt.

Eingeschlossen ist schon schlimm, im Dunkeln aber unerträglich. Ohjeeee, es läuft nass an meinen Beinen runter. Aber es ist warm, es nimmt einen Teil der Eiseskälte mit. Habe ich doch mitten im Stehen in den Keller gepuscht.

Ich stehe und lausche. Langsam wird es aber kalt zwischen den Beinen, als schlägt da jetzt auch die Eiseskälte zu.

Falls mich einer vergewaltigen will, dann lässt der sicher ab von mir, wenn der merkt, dass ich eingepullert habe.

Langsam fühle ich mich erleichtert. Bis jetzt konnte ich nichts Fremdes wahrnehmen, kein Atmen hören, kein Vorwärtsschleichen erahnen. Nichts Verdächtiges erschnuppern.

Ich schiebe mich jetzt vor, denn lauert da einer auf mich, dann ist er bald eh bei mir. 10 Schritte immer an der linken Wand lang; ah, ich fühle die Ecke.

Angst habe ich, dass ich nicht die raue Wand ertaste, sondern was Anderes. Nein, nicht an so Etwas denken.

Rum um die Ecke. Keine Wand mehr, weil ein Gang kommt, ganz links sind noch Kellerverschläge. Da gibt es aber nicht einen Lichtschalter.

Ich taste mit den Füßen weiter vorwärts. Rumms, Kellertür links. Jetzt etwas nach rechts und geradeaus. Noch 15 Schritte ungefähr trennen mich vom Lichtschalter und von der Durchgangstür und von???

Nein, da wird nix sein!

Weiter. Rumms, Wand. Weiter taste ich mich an der Wand lang bis zum Lichtschalter. Ich taste nach ihm, nichts schiebt sich dazwischen.

Erleichterung; ich könnte fast vor Freude heulen. Nein, nicht. Dann sehe ich nichts mehr. Trage doch ´ne Brille. So, ich muss es wissen. Ich reiße die Tür auf. Nichts. Ich mache drüben Licht. Licht im Keller des anderen Hauses. Nichts.

Jetzt höre ich jemanden rennen und gleichzeitig wird Gott-sei-Dank auch vorne bei mir die Kellertür aufgeschlossen.

Ich lasse Licht im Nachbarhaus, lasse die Tür zufallen und renne. Renne wie blöd auf meine Ausgangstür zu.

Unser Nachbar aus dem 4. Stock bekommt einen Schreck, wie ich aus dem bereits hellen Keller auf ihn zuhetze. Dabei hat er doch noch gar nicht den Lichtschalter gedrückt!

Der muss sich wundern. Sicher denkt er, dass ich spinne. Dass ich im abgeschlossenen Keller meine Zeit verbringe.

Egal. Im Fahrstuhl fange ich an zu juchzen und zu schluchzen. Zum Teil mag ich lachen, aber der überstandene Schreck lässt die Tränen jetzt zu. Nichts ist mir passiert!

Und das soll auch so bleiben. Deshalb verabrede ich mit meiner Mutter, dass sie immer guckt und wartet, wenn ich ab jetzt in den Keller muss.

Aber Mutter hat selber vor Kellern Angst, so dass ich ab jetzt immer klingele und Mutter dann im Treppenhaus im 4. Stock steht und runterschaut. Bevor ich durch die Tür unten trete, rufe ich immer nochmal zu ihr hoch. So hoffe ich, dass ein potentieller Täter von mir ablässt! Und wenn ich wieder rauskomme, wohlbehalten, läuft mir vor Erleichterung immer ein Schauer den Rücken runter und ich werfe ganz schnell die Tür zu und schließe rasch ab.
------
Auf ewig gefangen in der Angst vorm Keller....

© Bärbel Giessmann

Bärbel 24.03.2009, 19.23 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Bärbels kunterbunte Welt

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In diesem Buch sind Gedichte

zum Thema Sommer von mir

erschienen. Bestellbar bei mir

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Liebe Bärbel,du hast enorme Fortschritte gema
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dieses bild ist spitzenmäßig, wie kommt es, d
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Hier ist es gut das du nicht so sehr ins Deta
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Ein super Bild! Ich überlege, es zu kaufen...
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Hallo Bärbel, du hast in gutes Auge für Propo
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Hallo Bärbel, deine Zeichnungen sind großarti
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Seestern:
Ich mag deine Bilder.... Ich hab sie lieber
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Schwafelkasten ;-)

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Margrit
Hallo Bärbel,
Deine Bilder UND die Gedichte finde ich klasse! Vielleicht schickst Du mal einen Beitrag an www.tiergeschichten.de!
Frdl. Gruß!
Margrit :)
13.4.2012-18:58
Ferdinand
Hallo Bärbel, endlich komme ich dazu den versprochenen Eintrag nachzu holen. Also noch einmal, sehr schöne und unterhaltsame Seite. Ich werde Dich öfter besuchen kommen.
Liebe Grüße, Ferdinand
15.11.2011-17:31
michael
der bär sieht echt niedlich aus, freundlich und lacht
4.2.2011-16:57
Tabitha&Robert
Alles Gute zum Geburtstag! :)
28.1.2011-10:53
Monika
Lasse mal eben ganz liebe Grüße da und teile mit, dass die Mail noch beantwortet wird.Hab` einen schönen Tag! Monika :)
6.9.2010-15:55
Marion
Hallo Bärbel,du hast eine tolle Seite, die man sich immer wieder gerne ansieht u nd sofort gute Laune bekommt.Mach weiter so.
LG Marion
24.1.2010-18:34
Name Marion
Text
Hallo Bärbel,du hast eine tolle Seite, die man sich immer wieder gerne ansieht u nd sofort gute Laune bekommt.Mach weiter so.
LG Marion http://www.mariongre.de/40655.html :)
24.1.2010-17:38
Rici
Sie handarbeitet, sie schreibt und symphatisch ist sie auch noch. ;) Liebe Bärbel ich lasse dir mal ganz ganz liebe Grüße hier. Grüße mir Berlin schön!! Beste Grüße Rici
8.6.2009-22:07
Achim
Hübscher Platz hier , schöne GRüße von Berlin nach Berlin :ok:
14.5.2009-21:54
Carol
Hallochen Bärbel,
ich wollte dir liebe Grüßlis dalassen und freue mich bald wieder von dir zu lesen.
Herzlichst ...

Carol
30.4.2009-16:57