Blogeinträge (themensortiert)
Thema: Alltägliches verphilosophiert
Muttertagsfreude!
Ich habe mich sehr gefreut zum Muttertag.
Ich bekam ein Gedicht:
Mama
Du schreibst so schön
deine Texte und Gedichte,
nach denen man sich richte.
Du malst so schön
deine Bilder,
die einen beglücken
und entzücken.
Tust so vieles,
tust es gut!
Bist meine Mutter
und das find ich gut!
Und dann gab es von Kind2 eine selbstgemachte Panna Cotta mit selbstgemachter Erdbeersoße.
Bekocht wurde ich auch und ich sage ganz lieb danke: ihr seid alle Spitze!
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Kreativität im Alltag
Kreativität im Alltag
Sind wir nicht alle im Gewissen Maße Lebenskünstler? Ist nicht jeder und jede in ihrem Lebensbereich mit Kreativität gesegnet?
Ich erinnere mich an eine nette Werbung, in der eine junge Frau nach ihren Fähigkeiten befragt wird. Sie antwortet: sie leite ein kleines Familien-Unternehmen.
Leiten wir nicht alle eine kleine Werkstatt der Kreativität oder Kunst, mancher weniger, mancher mehr. Mal liegt der Fokus von außen da drauf und wir können uns Künstler, Maler, Zeichner, Schriftsteller, Autor, Kunstschaffender ;-) (ein Begriff von früher), Drucker, Grafiker, Koch, Bäcker, Tortenhersteller, Konditor, Metzger, Schneider, Stoffgrafiker usw., usf. nennen.
Sind wir nicht ausgebildet und geprüft und mit Stempel als Meister, Geselle, Auszubildender oder ähnlich lautenden Zertifizierungen eingeordnet, so ist unsere Kunst oder Kreativität eben eine im Alltag, etwas, was im Alltäglichen fast untergeht. Es sei denn, man holt sich seine Lorbeeren von außen ab. Sei es, dass man seine Werke bei DaWanda anbietet oder auf Plattformen von Internet-Auktionshäusern oder sie ausstellt. Ausstellungen virtueller Art gibt es im Internet zu Hauf, gerade auch auf allen schönen Blogs der Handarbeiten, der fleißigen Sockenstrickerinnen, Patchworkerinnen, Fotomontage-Herstellern, die ihren Blick aufs Alltägliche werfen und es so ablichten oder bearbeiten, dass sie ein Kunstwerk damit schaffen.
Wie oft habe ich gehört, wenn ich mal eine schöne Geburtstags- oder Einladungskarte gestaltet habe, dass der Empfänger sich bedankte und davon sprach, dass er nicht so mit einer Kreativität ausgestattet sei.
Aber ich erinnere mich, dass ich auch von zwei linken Händen spreche beim Nagel einschlagen oder gar beim Bohrloch bohren für eine Schraube. Aber wenn ich ganz ehrlich in mich hineinhorche, höre ich ein Wispern: "Du könntest es doch. Bist du nicht eher zu bequem, es zu probieren?"
Blush----> erwischt.
Ich kenne eine Frau, die behauptet notorisch, ihr würde selbst das Eierkochwasser anbrennen. Sie koche darum überhaupt nie. Sie könne das gar nicht. Letztens war ich bei ihr eingeladen und es gab Kaffee. Der war ihr auch nicht angebrannt. Ich sah eine Pfanne, da klebten Reste vom Spiegelei drin. Sie kochte doch!
Zugegeben, Übung macht immer erst den Meister. Haben wir nicht alle erstmal laufen lernen müssen. Und sprechen? Und schreiben und lesen undundund.
Der nächste coole Spruch mit Wahrheit: es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Stimmt. Und dennoch stecken in uns allen kleine Meister, die darauf warten, geweckt zu werden.
Welcher kleine Geist wohl in mir geweckt werden möchte? Nun, heute habe ich zur Ölkreide gegriffen und mir eine blühende Klivie gemalt. Meine werden sicher Ende Januar erstmals Blüte zeigen. Bis dahin tröstet mich mein Bild, nicht perfekt, so gar nicht und dennoch: es hat mir Spaß gemacht :-)). Früher hätte ich gesagt: "Auweia, ich kann doch nicht so ein schönes und teures Blatt Zeichenpapier für so eine minderwertige Arbeit verschwenden!" Aber nachdem ich einmal eine Wohnung eines Verstorbenen räumen musste und in der die immer schön geschonten und für zu gut bezeicneten Sachen fand und sie nun entsorgen musste, habe ich eine andere Einstellung zu bestimmten Sachen. Ja, ich versuche auch, Sachen, die teuer waren, besonders gut zu behandeln. Nun habe ich aber mal den Zeichenblock für Acrylmalerei angeschafft, einen sehr großen. Male Acryl aber viel lieber auf richtiger Leinwand. Der Block ist zur Zeit "überflüssig". Warum sollte ich ihn dann nicht auch für Skizzen oder zum Ausprobieren nutzen?
Ich möchte alle ermuntern, die ihren Sinn im Leben suchen und meinen, nichts wert zu sein. Sucht weiter, horcht in euch hinein und aktiviert eure verborgenen Fähigkeiten. Vielleicht gelingen euch ja bessere Bilder als mir (mit hoher Wahrscheinlichkeit ;-)), oder andere schöne und nicht so schöne Werke. Oder ihr schreibt ein Buch, ein Referat, einen Aufsatz, eine Doktorarbeit oder ihr gestaltet eure Wohnung oder die anderer Leute, werdet Ausstatter, Inneneinrichter, Innenarchitekt oder einfach nur Mutter oder Vater, die das Nest für ihre Kinder ausgestalten, eine Räuberhöhle oder wie bei einem Kinderarzt eine Meereslandschaft (der Untersuchungstisch war eine Riesenkrake)mit einem Schiff und Ausguck.
Hat nicht fast Jeder oder Jede ein Manuskript ihres Lebens in einer Schublade liegen? Genannt Tagebuch oder Lebensplaner oder Kalender. Ihr könntet also auch schreiben, wenn euer Herz dafür schlägt. Oder manche skizzieren auch was in ihren Tagebüchern. Ihr könntet also auch malen. Oder ein wunderschönes Mittagessen bereiten, wie ich es gleich machen werde. Dabei bin ich ein Null-Sterne-Koch. Mein Magen juchzt dennoch vor Freude. Habe also schon einen Anhänger für diese Kunst gefunden. Tschüssiiiiii
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Olle Jeans wird Tasche...
Vor ein paar Jahren habe ich meine kaputten Jeanshosen an Marion gestiftet. Sie hatte die wunderbare Idee gehabt, ihren Mädels Taschen aus alten Jeans zu nähen. Da aber alle Damen im Haushalt Greverath sehr schmal sind, wurden die Taschen nie sehr groß.
Um voluminösere Taschen aus Jeans zu nähen, gab ich meine alten ab. Diese Taschen wurden dann anständig groß ;-).
Nun hat Marion noch ganz andere herrliche Ideen entwickelt. Wirklich toll. Taschen aus Stoff, Laptop-Taschen, Handtaschen, große, kleine, bunte, verzierte, beperlte, bestickte! Eine Auswahl vom Feinsten.
Wer mal schauen mag (sehr zu empfehlen!!!): MarionGre-Taschen-Kollektion
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Grippe bei Eduscho?
Ich lach mich schlapp. In der Blog-Statistik kann man oder frau nachschauen, nach welchen Suchwörtern gesucht wurde und weshalb und mit welchem Interesse andere Internetnutzer auf dem Blog gelandet sind.
Und da gab es zweimal den Suchbegriff: "Weihnachtsgrippe Eduscho" und "Eduscho Weihnachtsgrippe"
Ob es in meinem Blog wirklich eine Weihnachtsgrippe gab? Aber eines weiß ich doch: ich habe sie zumindest nicht bei Eduscho gekauft ;-)
Ob der Sucher auch mit dem Suchbegriff "Weihnachtskrippe Eduscho" zu mir gefunden hätte? (werde ich gleich noch ausprobieren: bin ein richtiges "Spielekind"---> noch ein feiner Suchbegriff :-))
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Ich suche immer noch eine Kissennäherin!!!!!!!!!! Gibbet denn so gar keine, die Lust hat, patchworkmäßig so ein Kissen für mich zu kreieren??? Oder hat eine einen Hinweis, bei welcher Näherin ich mal nachfragen könnte?
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Bin zurück, bringe was mit: `nen Veranstaltungstipp aus Berlin
Hallo an meine treuen Mitleser und hallo an Alle, die dem folgenden Veranstaltungstipp folgen ;-).
Erstmal an meine treuen Blogbesucher: an Hand meiner Statistik kann ich das erkennen, dass es treue Blogleser gibt. Ich danke euch sehr dafür und freue mich über euer konstantes Intereese. So ein bissel schmeichelt es ja auch meinem Ego. ;-))))
Ich melde mich nach langer Krankengeschichte zurück. Naja, kann man das krank nennen, wenn man durch eine Wirbelsäulengeschichte "blockiert" ist? Ich tue es einfach mal.
Für eine ganze Woche ging es mir gut und ich habe erstmal Ordnung in meinem realen Leben geschaffen. Dann wollte ich mich dem virtuellen Leben zuwenden und bumms: nun bin ich wieder (etwas) blockiert. Das scheint eine Dauergeschichte zu werden. Bemühe mich aber, dass es diesmal nicht ganz so schlimm wird. Vielleicht trägt ja der Präsenzkurs in Berlin dazu bei, dass ich mich schreibend aus meinen gesundheitlichen Problemen rauskicke.
Um nun nicht länger auf die Folter zu spannen, lasse ich Sabine Samonig zu Wort kommen (sie gab mir gerade vor 20 Minuten ihr telefonisches Okay dazu!)
Schwupps! Ich bin 48 Jahre alt, werde unvermittelt (und leider meistens) in überaus unpassenden Momenten knallrot, am Scheitel grau und an den Füßen hornhäutig. Top die Watte quillt!
Wechseljahre nennt sich das. Eine zweite Pubertät sagt man. Damit ist nicht nur die hormonelle Umbruchsstimmung gemeint. Wechseljahre sind neben heißen Dauer-
oder Kurzwellen vielleicht sogar eine Zeit der Neu- und Weiter- Orientierung jenseits von Familiengründung und erster Beruf(ung)sfindung.
Das Alter steht auf der Türschwelle und schaut schon mal keck um die Ecke. Das Mädel im Schönheitsmagazin könnte die eigene Tochter sein. Werbung für „die reife Frau“ scheint sich auf Cellulite-glättende oder Mimik-lähmende Präparate zu konzentrieren.
Echt prickelnd!
Die Wechseljahre haben (Gott sei´s gepfiffen und getrommelt) auch ihre angenehmen Seiten: ich habe plötzlich ungeahnte Freiheiten, kann kompromissloser meine Interessen durchsetzen. Reife paart sich mit Kraft. Ich bin mir meiner selbst viel bewusster als früher und werde nicht mehr so leicht verunsichert. Wechseljahre sind eine Chance, frei nach dem Motto „Ist der Ruf erstmal ruiniert, lebt´s sich gänzlich ungeniert“. Wenigstens zum Teil.
Und was hat das mit Kreativem Schreiben zu tun?
Schreibend kann ich reflektieren, träumen, Neues und gänzlich Unerhörtes wagen. Schreiben heißt: Kreative Hitzewallungen beziehungsweise heiße Kreativitätswallungen.
Kreatives Schreiben mit anderen Frauen ist ein Ventil! Mit Leidenschaft, Schweiß auf der Stirn und Lachtränen. Nix trauernde Jugendwahnsinns-Gruppe. Im Gegenteil. grandiose Ideen, Weisheit, philosophische Erkenntnisse, bodenlose Zickereinen, herrliche Schimpfkanonaden und verschämte Unverschämtheiten etc pp. Genial!
Und hier kommt der Aufruf zum Mitmachen:
Blood, Sweat & Tears – Kreative Schreibgruppe für Frauen ab 40.
Neue Termine:
ab Dienstag, 15. September, 19.30 – 21.30 Uhr in Berlin-Charlottenburg, Grolmanstraße Nahe Kudamm
ab Dienstag, 22. September, 10.00 – 12.00 Uhr in Berlin Schöneberg, Kiezoase
alle 2
Wochen
Kosten 6x (12 Stunden)für 95 Euro
Weitere Information: http://www.schreibcollagen.de
Neue Gesichter sind herzlich willkommen!
Beste Grüße, Sabine Samonig, Tel.: 547 07 48 10
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"Maria, draußen regnet es!"
Hallo an meine Blogleser. An die Sammler unter Euch. ich bin zur Zeit nicht in der Lage, Fotos von meiner Sammlung zu machen, da ich mit dem Bandscheibenvorfall in der Brustwirbelsäule gehandicapt bin. aber vielleicht amüsiert Euch ja auch und nichtsdestotrotz mein Gedankengeschmunzeltes:
Meine Überschrift heißt: Maria, draußen regnet es. Ich hätte auch schreiben können: Karl- Edouard, hast du schon gesehen? Draußen scheint die Sonne.
Schon in der Schule im Deutschunterricht bei Aufsätzen lernte ich, lass Überflüssiges einfach weg. Im Studium zur Schriftstellerin kam noch hinzu: streiche Überzähliges. Und noch besser: schreibe nie dazu, was der Andere sich denken soll.
Zurück zum Ausgangssatz: "Maria, draußen regnet es". Ja mei, sind wir nicht alle mit intakten Dächern über unseren Köpfen gesegnet? Der Satz impliziert immer bei mir, ( ich höre ihn durch den Spalt des Klofensters, wenn er von meinem Nachbarn zu seiner Frau gesprochen wird ) dass es gerade mal nicht bei ihnen im Wohnzimmer regnet. Sei es, dass ein Moosbüschel im Loch auf dem Dach gerade die undichte Stelle zwischen den Ziegeln verstopft, sei es, dass sich noch nicht genug gesammelt hat, dass es zum Durchtropfen reicht.
Als Mathematikerin, Logikerin und Kritikern ( meiner Nachbarn ) denke ich: Herrgott, Mann, wo soll es denn sonst regnen als draußen? Habt ihr ´ne Sprinkleranlage heimlich installiert, die es sonst ( natürlich bei Rauchmeldung ) bei euch drinnen regnen lässt?
Als humorvolle Person benutze ich solch Äußerungen gerne, um sie auf meinen Blog zu stellen....
und mich natürlich drüber lustig zu machen :blush:
Bei dem Satz "Karl-Edouard, draußen scheint die Sonne!" denke ich geradezu, dass sie wohl ein Problem mit dem Fenster haben müssen (ungeputzt, abgeklebt, zugeschmiert, zugestellt, gar kein Fenster?). Denn bei mir scheint die Sonne auch drinnen, nämlich durch besagte Fenster und natürlich auch in meinem Herzen ;-).
Ich möchte aber gerne zugeben, dass dieses draußen-Phänomen auch mal meinen Lippen entweicht. Trotzdem denke ich gerne mal über die Unsinnigkeiten unserer Sprache nach. Vielleicht fällt mir auch mal mehr dazu ein. Oder könnt ihr mir Beispiele schreiben, in denen es von Überflüssigem nur so hagelt? Gespannt bin!
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Verzetteln, chaotisieren, scannen,verwursteln, nichts schaffen
Boah, Mensch, ich schaffe auch nichts Kreatives zu Ende!
Vera hat mir mal von einem Buch erzählt über Scanner. Das sollen Menschen sein, die immer alles "abtasten", sich jedem Impuls widmen und----leider nix schaffen, nichts zu Ende bringen.
Heute war ich auf Katinkas Blog und war hin und weg von den Foto-Aktionen, zum Beispiel den abfotografierten Insekten, den Kaffeetassen, den Fotos mit dem Impuls "Farbe". Zu jedem "Impuls" kann man / frau ein Foto machen. Mir ist gerade zu viel alles im Kopf, das könnte ich auch knipsen, indem ich mich auf einen Drehstuhl setze und mich kreiseln lasse und da eine bestimmte Belichtungszeit ansetze. Aber das tue ich jetzt mal nicht, denn schließlich möchte ich diesen Denk-Beitrag hier mal zu Ende bringen.
Dasselbe funktioniert statt mit Impulsen für Fotos natürlich auch mit Schlagwörtern, zu denen man / frau was schreiben kann. Leider funktionuckelt das Ganze bei mir auch mit Blog-Hopping: immer wieder setzt das in meinem Hirn neue Impulse:
zum Beispiel finde ich Buchrezensionen auf einem Blog und schon scanne ich wieder, welches der Bücher mir gefallen könnte. Bei diesem Scannen kommt es dann auch noch zu Neben-Scans:
warum lesen eigentlich noch alle gerne Bücher, gibt doch genug neue Medien, die Hörbücher, eBooks, Internet, Videotext.
Und:
warum gibt es so viele S-U-B´s?
Stapel-ungelesener-Bücher, warum?
Ich könnte doch ein Buch lesen, es auslesen, losgehen und ein neues kaufen, borgen, bestellen.
Warum kommt es zur sogenannten Sammelsucht? Hat man / frau Angst, man könnte sonst dieses Buch vergessen zu lesen? Will man / frau sich wie im Buch-Himmel fühlen, sich in ein Buch-Kokon einigeln?
Und dann gibt es bei mir auch noch den Wissensdurst, bei dem ich es glatt schaffe, mich durch ein Lexikon hüpfend zu bewegen. Natürlich hüpfe ich nicht mit dem Buch in der Hand. Ich blättere nur mal von diesem Wort zum nächsten und weiter und zurück und vor. Das Ganze funktioniert bei Wikipedia besonders gut ;-)
Und schon ist wieder ein ganzer Vormittag vorbei. Verbracht mit meiner Leselust, Lesesucht, Lesewut.
Passend dazu: 1821 wurde die Jugend genau vor dieser (Bücher-) Lesesucht gewarnt:
Auch Wiki hat was dazu zu sagen (nein, ich poste den Link nicht, ihr könnt es selber suchen oder auch nicht, damit ihr nicht auch so ein Springerle im Netz werdet :-)
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Bloggen und meine Gedanken dazu
Manchmal weiß ich gar nicht, was ich schreiben soll. Nicht, dass mir nix einfällt, neee. Im Gegenteil, der Gedanken an Texte und philosophischer Abhandlungen habe ich viele. Aber: mir mangelt es an Lust, Zeit, Schreibzeit, Gelegenheit, es zu notieren.
Wie sieht es bei dir aus: du liest, hast beim Lesen den Impuls, was dazu zu sagen, zu schreiben. Aber eigentlich liest du ja gerade. Legst du das zu lesende Material immer aus der Hand, um deine Ideen, Impulsaktivitäten dann zu notieren. Oder sinnierst auch du einen Augenblick, lächelst, denkst: "Da könnte ich mehr dazu sagen/schreiben", denkst darüber hinweg----und liest weiter!
Haben wir nicht genau das beigebracht bekommen: "Mach das eine Ding erstmal zu Ende!"?
Richtig...
Aber: Wann beginne ich denn nun das Schreiben, das Auf-Schreiben meiner vielen Gedanken, mein Brain-Storming zu so vielen Sachen? Wann mache ich dieses Ding zu Ende???
Richtig----ich fange gar nicht erst an. Und so gehen viele Dinge -ungeschrieben- den Bach runter. Welchen Bach? Naja, den Gedankenfluss eben. (Achtung: aus Bach ist jetzt schon ein Fluss geworden!)
In den letzten Tagen hatte ich so viele Ideen: ich wollte zu dem Buch von Dr. Gunter Frank: "Lizenz zum Essen" was schreiben. In der Buchhandlung habe ich doch tatsächlich "Lizenz zum Töten" verlangt. Nun könnte ich auch was zu meiner Pein schreiben... Oder ich wollte zu Eckart von Hirschhausen was schreiben. Unterrichtet doch die Schwester des Autors an meines Sohnes Schule. Wollte ich doch meinen "Schreiberlingen" aus einem privaten Forum mitteilen, in was für einer unmittelbaren Prominenz ich lebe. Wohnt doch der Romanautor -Ky bei mir um die Ecke (mit vollem Namen Horst Bosetzky). Oder der Liedermacher Reinhard Mey. Oder ein Lehrer an meines Sohnes Schule schreibt auch Romane.(Den Namen habe ich wieder entfernt, da ich nicht weiß, ob es ihm recht wäre, ihn hier zu lesen. )
Und im Internet in einem Forum kenne ich auch Autorinnen: Andrea Koßmann ist eine davon. Sie hat auch einen Super-Internet-Auftritt.
Jaja, global gesehen rückt zusammen, was auch weiter entfernt wohnt. Im Internet ists möglich, dass ich mich von Autoren (und auch Prominenz) nur so umgeben fühle. Und das ist inspirierend. Aber nicht nur. Es kann auch lähmen. Es kann sich Druck aufbauen. Die anderen produzieren mehr, und das, obwohl sie berufstätig sind (siehe als Beispiel den Lehrer). Da müsste ich es doch gebacken bekommen, mehr zu schreiben. Warum tue ich es aber nicht?
Ach, da gibt es eine Menge Antworten: meine Kritiker mischen zum Beispiel mit flotten Sprüchen: "Wer will denn das lesen?" "Für wen genau schreibst du?" "wen das wohl interessieren soll?" "Wer liest denn DAS?" mit und sich ein.
Bitte, schreibt mir Antworten dazu als Kommentar, damit meine Kritiker beruhigt werden. a) vergesst nicht, zu schreiben, dass ihr mich gerne lest! b) erzählt ihm, dass ihr mich sogar gespeichert habt c) erzählt ihm, dass ihr mich sogar weiter empfohlen habt d) wenn ihr das a)-c) nicht erzählen wollt (schwindeln ist verboten!!!), dann macht es doch mit d) zufällig sind wir über deinen Artikel gestolpert, wir wollten nicht gehen, ohne dich virtuell mal in den Arm zu nehmen oder mit e) Hallo, ich habe heute mal hier gelesen f) toll, mir geht es auch so g) hier habe ich gelesen, werde ich aber nie mehr tun, wollte es nur mal kundtun oder mit h) Text eurer Wahl ;-)
Zurück zum Punkt "Warum schreibe ich nicht mehr". Habe gerade meine Inneren Kritiker mundtot gemacht und kann verkünden: ich bin zu faul, zu bequem. (Ob da doch noch mehr Kritiker kritisch über mich herfallen wollen? Getarnt als Argument mit der Faulheit?)
Manchmal denke ich auch, meine Gedanken sind zu unstrukturiert, um Texte aus ihnen zu machen. Mal reißt es mich in die eine Richtung, mal in die Andere! Beispiel gefällig? Passt sogar als Gedankenspielerei: Ich wollte über das Waage-Prinzip schreiben. Schon oft fiel mir auf, dass, will ich mich mal verändern, ich mich scheinbar in eine totale Gegenposition bringe: abnehmen würde als Beispiel herhalten können. Am Anfang (bei mir) ist die Waagschale sehr tief, auf der sich das "Zu-viel-Essen" befindet. Dann muss ich die Waagschale "Zu-wenig-Essen" stark belasten, um mich mal irgendwann einzupendeln. Oder anderer Punkt: ich schweige gerne zu unangenehmen Dingen. Um dann mit der gesamten Problematik irgendwann geradezu "rauszuplatzen". Naja, gehört halt viel Mut dazu, die Waage mal in die andere Richtung ausschlagen zu lassen, natürlich das Zünglein an der Waage.
Ja, so habe ich hier mal in diesem Blogger-Artikel verraten, was ich hätte schreiben können. Wollt ihr mehr davon lesen? Dann siehe oben die Punkte a) bis h): teilt es mit ;-)
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Die Sache mit dem Sparen... ;-)
...tja, das ist so ´ne Sache.
Heute morgen war der Tag, an dem ich mal wieder los musste, um die EINE Zahnpasta zu besorgen, nach der meine Zähne schreien und verlangen.
In Echt, ich vertrage fast keine andere Zahnpasta und ewig Zahnpasten für sensible Zähne mog i nit!
Denn solche Zahnpasten sind soooo teuer! Da gönn ich doch meinen Zähnen die, nach denen es ihnen verlangt und das wäre dann die Rot-Weiß-Zahncreme aus dem Kaufland.
Ich habe schon überall gesucht und auch ginge ich wie der Mann aus der Werbung meilenweit für...meine Zahncreme.
So, und nun weiß ich, dass diese Zahncreme ein Produkt unserer Ex-DDR war und somit auch in Shops im Internet erhältlich, die solche Produkte führen, natürlich teurer als normal, denn sie sind ja KULT!
Also, heute nun mein Großkampftag: ich breche auf zu Kaufland und möchte mir 10 mal MEINE Rot-Weiß gönnen.
Ich schnapp mir nen Einkaufswagen, da 10 Zahnpasten sonst ganz schnell auch zwischen meinen 10 Fingern ins Rutschen kommen (schon probiert!). Schon schopper ich am Obst und Gemüse lang:
ach ja, was Gesundes soll es sein, damit meine Zähne immer noch kraftvoll zubeißen können. Also Bio-Paprika und grüne Salatherzen in den Wagen und
3 noch nicht sooo reife Bananen.
Weiter gehts an der Reihe Regal mit Kräutern vorbei: schnapp: Curry-Pulver muss es sein, ist alle. Habe den letzten bei einer selbstgemachten Currywurst verbraucht. Bei Currywurst (Fast-Food) fällt mir McDonalds mal schnell so ein und das meine Kinder selbstgemachte Burger mögen, aber ich nie woanderst als bei Kaufland DIE Soße dafür bekomme.
Schnell die Soße gesucht: Hamburger-Soße, so eine Art Remoulade. Und dabei läuft mir doch glatt eine ROTWEIß- Paste übern Weg, natürlich nicht die Zahnpasta, sondern das gewisse Etwas, was so gut auf Pommes schmeckt.
Schwupps, rin damit in´n Wagen. Das Kühlregal beschert dem netten Wägelchen dann noch zwei Wurstpackungen der Fa. Mago, Inspirationen des zukünftigen Wochenessens in Form von Schafskäse (wird gebacken mit Zwiebeln und Oliven :mjammjam), Hering in Sahnesoße (wird mit Pellkartoffeln verspachtelt werden), hmmmm, und die kleinen Nachtische oder das Leckere Zwischendurch in Form von Puddings, Roter Grütze, Monte von Zott in Schoko und Karamell (sind ja verschiedene Leckermäulchen bei uns), klar auch das Leckermäulchen-Quarkhäppchen ebnet sich den Weg in den Einkauftstrolley!
Dann noch schnell die Dänische Vanillesoße für die Grütze gesucht und da ist ein Stand mit Fotoalben: huschhusch ins Körbchen, warten doch schon die Fotos vom letzten Urlaub auf ein Entree in ein Album!
Ach, toll, Eduscho oder Tchibo gibbet auch im Kaufland: da hängen doch paar nette Sneakers (heißen die dusseligen Halbsöckchen so, die nicht übern Schuhrand lugen sollen??)
Ach, und daneben (aber immer noch Tchibo/Eduscho) hängen solche Stirnlampen, die ich ach schon so lange suche. Schließlich wartet der Keller meines verstorbenen Vaters darauf, ausgemistet zu werden, ist aber leider lichtlos und ohne Strom!
Wandern gleich zwei Stirnlampen zu dem bereits Ausgesuchten, will ich doch nicht alleine räumen, denn in meiner Geschichte mit dem Titel "GEFANGEN" kann man die Anfänge meiner Kellerphobie nachlesen.
So, für die schnelle Küche noch schnell ein paar Tütensuppen eingepackt und rasch zur Kasse.
Dabei kreuzen Alkoholika meinen Weg, ob die hier mal den Trollinger haben, den ich schon so lange suche, da mein Kaufmann den nicht mehr führt? Jaaaaa, sie haben ihn, sogar zwei verschiedene und auch Persico, boah ey, sowat suche icke schon janz lange, wa!! (merkt man, dass ich eine ECHTE BERLINERIN bin??) Hmmm und noch den weißen Likörwein der Insel Samos, leggerlegger!
So, nun steht der Kasse nix mehr im Weg!
Ach neeee. Habe ich doch glatt das Regal mit den Hygiene-Artikeln ausgelassen, schnell zurück und----in Anbetracht der Füllmenge und -höhe des Einkaufsmonsters werden es nunmehr nur 5 Zahnpasten statt Zehn!
Mann, wat habe ich jetzt gespart. Eine Tube Zahnpasta kostet nur 45 Cent (im Internet-Shop hätte ich glatt ...Euro ausgegeben).
Pling: Gesamtsumme 104,73 Euro.
Hauptsache, ich habe billig die Zahnpasta gekauft, oder?
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Wolliges Bloggen oder Schreiberlings-Blog oderoderoder
Warum werden Blogs besucht? Wieso stehen manche Blogs auf einer Rangliste an höchster Stelle? Was macht das Interesse von Anderen am eigenen Blog aus?
Diese Frage stellte ich mir heute, und auch schon gestern. Njaa, ich will ehrlich sein: auch schon vorgestern. Seit ich den Blog hier bei Bluelion habe. Denn hier sehe ich ja eine Bluelion-Bloggerliste. Am Anfang war ich irritiert. Ich dachte, das sind Links, die automatisch zum Design mitgeliefert werden. Manchmal habe ich sogar ein recht gutes Gedächtnis und schon recht bald fiel mir auf, dass sich diese vermeintliche Linkliste "bewegte".
Hm, neugierig bin ich auch (wer bis hierher aufgepasst hat, kennt jetzt schon wesentliche Eigenschaften von mir). Also klickte ich die Liste der Reihe nach runter. Nach 2 Stunden, da standen nur noch die Hälfte der vorherigen vermeintlichen Links auf der Liste, die andern erschienen mir neu zu sein und heh, ich entdeckte eine Freundin, deren Blogname mir geläufig war.
Nun hatte ich einen Fixpunkt, den Blog meiner Freundin und siehe da: er wanderte, wanderte so lange, bis er von der Liste verschwand; wech war sie...
Nee, nicht die Liste, die Freundin. Und zack, wieder war sie drauf. Warum? Hm, ich rief ihren Blog auf und sah: sie hat neu gebloggt, einen neuen Artikel geschrieben.
Ah, jetzt habe ich das System begriffen! Ich stehe jetzt nach Absenden des Artikels (hihi) auch gleich auf der Liste!
Aha, fragt sich so manch einer, was hat das mit der Überschrift zu tun? Jaaa: hier komme ich zum Punkt:
Mir fiel nach dem Durchklicken der Blogs was ganz Wesentliches ins Auge: das meiste sind Handarbeits-Blogs. Oder Strick-, Häkel-, Kreativblogs.
Bei einem anderen Anbieter finde ich dann nur Schreiberling-Blogs (die kommen alle aus der SdS (Schule des Schreibens).
Interessant. Da dümpelte ich unkommentiert bei einem anderen Blog-Anbieter vor mich hin, dachte: och Mensch, das was ich schreibe, liest keiner gerne, um nun festzstellen, dass an dem gar nicht so ist, sondern dass ich mich halt in einer Nicht-Schreiberling-, sndern in einer Männer dominierten und Politischen Community aufgehalten hatte.
Da meine Einträge weder männerspezifisch (oder nach neuer deutscher Rechtschreibung: Männer spezifisch) waren und auch politisch nicht und nie relevant, habe ich auch noch nie Kommentare eingeheimst. Hier auf Bluelion-Web ist das schon ganz anders und das hat mich doch sehr gefreut. Denn so ein wenig (und manchmal darfs auch ein wenig mehr sein, gelle) Feedback täte schon gut und tat bisher sogar sehr gut!
Auch ich will nicht sparsam sein mit Feedbacks. Also los, gebt es mir. Aber bitte mit Sahne!
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