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Blogeinträge (Tag-sortiert)
Tag: bloggen
Bloggen und meine Gedanken dazu
Manchmal weiß ich gar nicht, was ich schreiben soll. Nicht, dass mir nix einfällt, neee. Im Gegenteil, der Gedanken an Texte und philosophischer Abhandlungen habe ich viele. Aber: mir mangelt es an Lust, Zeit, Schreibzeit, Gelegenheit, es zu notieren.
Wie sieht es bei dir aus: du liest, hast beim Lesen den Impuls, was dazu zu sagen, zu schreiben. Aber eigentlich liest du ja gerade. Legst du das zu lesende Material immer aus der Hand, um deine Ideen, Impulsaktivitäten dann zu notieren. Oder sinnierst auch du einen Augenblick, lächelst, denkst: "Da könnte ich mehr dazu sagen/schreiben", denkst darüber hinweg----und liest weiter!
Haben wir nicht genau das beigebracht bekommen: "Mach das eine Ding erstmal zu Ende!"?
Richtig...
Aber: Wann beginne ich denn nun das Schreiben, das Auf-Schreiben meiner vielen Gedanken, mein Brain-Storming zu so vielen Sachen? Wann mache ich dieses Ding zu Ende???
Richtig----ich fange gar nicht erst an. Und so gehen viele Dinge -ungeschrieben- den Bach runter. Welchen Bach? Naja, den Gedankenfluss eben. (Achtung: aus Bach ist jetzt schon ein Fluss geworden!)
In den letzten Tagen hatte ich so viele Ideen: ich wollte zu dem Buch von Dr. Gunter Frank: "Lizenz zum Essen" was schreiben. In der Buchhandlung habe ich doch tatsächlich "Lizenz zum Töten" verlangt. Nun könnte ich auch was zu meiner Pein schreiben... Oder ich wollte zu Eckart von Hirschhausen was schreiben. Unterrichtet doch die Schwester des Autors an meines Sohnes Schule. Wollte ich doch meinen "Schreiberlingen" aus einem privaten Forum mitteilen, in was für einer unmittelbaren Prominenz ich lebe. Wohnt doch der Romanautor -Ky bei mir um die Ecke (mit vollem Namen Horst Bosetzky). Oder der Liedermacher Reinhard Mey. Oder ein Lehrer an meines Sohnes Schule schreibt auch Romane.(Den Namen habe ich wieder entfernt, da ich nicht weiß, ob es ihm recht wäre, ihn hier zu lesen. )
Und im Internet in einem Forum kenne ich auch Autorinnen: Andrea Koßmann ist eine davon. Sie hat auch einen Super-Internet-Auftritt.
Jaja, global gesehen rückt zusammen, was auch weiter entfernt wohnt. Im Internet ists möglich, dass ich mich von Autoren (und auch Prominenz) nur so umgeben fühle. Und das ist inspirierend. Aber nicht nur. Es kann auch lähmen. Es kann sich Druck aufbauen. Die anderen produzieren mehr, und das, obwohl sie berufstätig sind (siehe als Beispiel den Lehrer). Da müsste ich es doch gebacken bekommen, mehr zu schreiben. Warum tue ich es aber nicht?
Ach, da gibt es eine Menge Antworten: meine Kritiker mischen zum Beispiel mit flotten Sprüchen: "Wer will denn das lesen?" "Für wen genau schreibst du?" "wen das wohl interessieren soll?" "Wer liest denn DAS?" mit und sich ein.
Bitte, schreibt mir Antworten dazu als Kommentar, damit meine Kritiker beruhigt werden. a) vergesst nicht, zu schreiben, dass ihr mich gerne lest! b) erzählt ihm, dass ihr mich sogar gespeichert habt c) erzählt ihm, dass ihr mich sogar weiter empfohlen habt d) wenn ihr das a)-c) nicht erzählen wollt (schwindeln ist verboten!!!), dann macht es doch mit d) zufällig sind wir über deinen Artikel gestolpert, wir wollten nicht gehen, ohne dich virtuell mal in den Arm zu nehmen oder mit e) Hallo, ich habe heute mal hier gelesen f) toll, mir geht es auch so g) hier habe ich gelesen, werde ich aber nie mehr tun, wollte es nur mal kundtun oder mit h) Text eurer Wahl ;-)
Zurück zum Punkt "Warum schreibe ich nicht mehr". Habe gerade meine Inneren Kritiker mundtot gemacht und kann verkünden: ich bin zu faul, zu bequem. (Ob da doch noch mehr Kritiker kritisch über mich herfallen wollen? Getarnt als Argument mit der Faulheit?)
Manchmal denke ich auch, meine Gedanken sind zu unstrukturiert, um Texte aus ihnen zu machen. Mal reißt es mich in die eine Richtung, mal in die Andere! Beispiel gefällig? Passt sogar als Gedankenspielerei: Ich wollte über das Waage-Prinzip schreiben. Schon oft fiel mir auf, dass, will ich mich mal verändern, ich mich scheinbar in eine totale Gegenposition bringe: abnehmen würde als Beispiel herhalten können. Am Anfang (bei mir) ist die Waagschale sehr tief, auf der sich das "Zu-viel-Essen" befindet. Dann muss ich die Waagschale "Zu-wenig-Essen" stark belasten, um mich mal irgendwann einzupendeln. Oder anderer Punkt: ich schweige gerne zu unangenehmen Dingen. Um dann mit der gesamten Problematik irgendwann geradezu "rauszuplatzen". Naja, gehört halt viel Mut dazu, die Waage mal in die andere Richtung ausschlagen zu lassen, natürlich das Zünglein an der Waage.
Ja, so habe ich hier mal in diesem Blogger-Artikel verraten, was ich hätte schreiben können. Wollt ihr mehr davon lesen? Dann siehe oben die Punkte a) bis h): teilt es mit ;-)
Bärbel 06.05.2009, 14.01 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Internet, die zarteste Versuchung, seit es...
Internet-oder: (m)eine Sucht
Es gibt da einen gesungenen Werbe-Slogan: "Milka, die zarteste Versuchung, seit es Schokolade gibt!"
Internet, finde ich, ist mehr als eine Versuchung. Diese Versuchung führt mich soweit hinein, das ich schon fast von meiner Internet-Sucht sprechen möchte.
Früher, als kleines Mädel, fand ich Lexika schon sehr schön: einmal nachgeschlagen, ein neues Wort oder eine neue Sache dabei entdeckt und Stunden später bin ich wieder mit hochroten Wangen aus den Tiefen des Lexikons aufgetaucht.
So ähnlich möchte ich das Surfen im Netz für mich heutzutage beschreiben.
Ich schreibe, ich frage mich was, gehe mal schnell auf Suche, eine kleine schnelle Recherche, um Stunden später zu versuchen, am bereits geschriebenen Satz (verfasst Stunden zuvor) anzuknüpfen!
Zwischendrin befand ich mich in den unendlichen Weiten des Universums, in der virtuellen Welt von Lexika, Sprüchen, Blogs, Homepages, besuchte andere Autoren, Dichter, Lyriker, Künstler, schwärmte für Musik, Literatur, Naturwissenschaften, Psychologie, Medizin, schwelgte in Träumen zwischen darstellendem Spiel und Naturfotos, war selber in der Welt des Fotografen, des Darstellers, des Autoren eingetaucht um....
Ja, um wieder aufzuwachen in meiner eigenen Welt, in meiner Realität, die nicht virtuell, sondern sehr real ist. In einer Wohnung, die nicht geputzt ist, bei einem Haustier, was ungefüttert ist und vorübergehend auch für mich nicht existent war. Genauso, wie ich vergaß, zwei hungrige Mäuler zu stopfen, geschweige denn mein eigenes. Nun verstehe ich, warum Fastfood im Kommen ist! Weil es die Zeit wieder einspart, die ich verbraten habe im Netz der schieren Unendlichkeit, in den Untiefen des Internets.
Ich könnte mehr aus meinem Blog-Eintrag rausholen, ja, könnte ich...
Aber für heute und jetzt muss es mal reichen, denn....ich habe schon wieder mich für drei Stunden!!!! verloren gehabt, bin gerade wieder (kritisch) aufgetaucht und kämpfe gegen dieses Sucht-Verhalten an.
Bis zum nächsten Mal, hier, in meinem Blog, dort, beim Surfen, wenn wir uns auf deiner Homepage oder deinem Blog mal im Gästebuch begegnen oder gemeinsam in der realen Welt beim Fast-Fooder...Wer weiß...
© Bärbel Giessmann
Bärbel 24.03.2009, 19.38 | (3/2) Kommentare (RSS) | TB | PL
In diesem Buch sind Gedichte
zum Thema Sommer von mir
erschienen. Bestellbar bei mir
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Schwafelkasten ;-)
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| Margrit |
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Hallo Bärbel,
Deine Bilder UND die Gedichte finde ich klasse! Vielleicht schickst Du mal einen Beitrag an www.tiergeschichten.de! Frdl. Gruß! Margrit |
| 13.4.2012-18:58 |
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| Ferdinand |
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Hallo Bärbel, endlich komme ich dazu den versprochenen Eintrag nachzu holen. Also noch einmal, sehr schöne und unterhaltsame Seite. Ich werde Dich öfter besuchen kommen.
Liebe Grüße, Ferdinand |
| 15.11.2011-17:31 |
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| michael |
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der bär sieht echt niedlich aus, freundlich und lacht
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| 4.2.2011-16:57 |
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| Tabitha&Robert |
Alles Gute zum Geburtstag! |
| 28.1.2011-10:53 |
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| Monika |
Lasse mal eben ganz liebe Grüße da und teile mit, dass die Mail noch beantwortet wird.Hab` einen schönen Tag! Monika |
| 6.9.2010-15:55 |
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| Marion |
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Hallo Bärbel,du hast eine tolle Seite, die man sich immer wieder gerne ansieht u nd sofort gute Laune bekommt.Mach weiter so.
LG Marion |
| 24.1.2010-18:34 |
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| Name Marion |
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Text
Hallo Bärbel,du hast eine tolle Seite, die man sich immer wieder gerne ansieht u nd sofort gute Laune bekommt.Mach weiter so. LG Marion http://www.mariongre.de/40655.html |
| 24.1.2010-17:38 |
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| Rici |
Sie handarbeitet, sie schreibt und symphatisch ist sie auch noch. Liebe Bärbel ich lasse dir mal ganz ganz liebe Grüße hier. Grüße mir Berlin schön!! Beste Grüße Rici |
| 8.6.2009-22:07 |
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| Achim |
Hübscher Platz hier , schöne GRüße von Berlin nach Berlin |
| 14.5.2009-21:54 |
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| Carol |
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Hallochen Bärbel,
ich wollte dir liebe Grüßlis dalassen und freue mich bald wieder von dir zu lesen. Herzlichst ... Carol |
| 30.4.2009-16:57 |
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Liebe Bärbel ich lasse dir mal ganz ganz liebe Grüße hier. Grüße mir Berlin schön!! Beste Grüße Rici